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Mängelmelder – jetzt auch in Görlitz

Das Anliegenmanagementsystem „Mängelmelder“ hält Einzug in der östlichsten Stadt der Bundesrepublik. Görlitz möchte mit Hilfe der Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern einen Beitrag dazu leisten, die Stadt in der Oberlausitz noch attraktiver und lebenswerter zu gestalten.
Um die Bürger- und Familienfreundlichkeit auch weiterhin offensiv zu fördern, setzt die Stadtverwaltung vor allem auf transparente Abläufe, sodass jederzeit ersichtlich ist, was mit gemeldeten Mängeln und Anliegen geschieht. Insgesamt können die Bürgerinnen und Bürger Anregungen in 16 Kategorien einbringen, die von „Anliegerpflichten“ über „Spielplätze“ bis hin zu „Verunreinigen“ alle gängigen Mängel umfassen. Ist eine Meldung gemacht, so kann diese öffentlich auf einer interaktiven Karte eingesehen werden; die Farbe der Meldung gibt zudem Auskunft zum aktuellen Bearbeitungsstand der Meldung (rot: ungeprüft, gelb: in Bearbeitung, grün: gelöst).

Zusätzlich zur transparenten Rückmeldung an die Bürgerschaft vereinfacht der Mängelmelder auch die interne Kommunikation und beschleunigt Abläufe, die zur Behebung eines Mangels in Bewegung gesetzt werden, was eine rasche Umsetzung von Anregungen ermöglicht.
Unter goerlitz.maengelmelder.de können ab sofort Anregungen und Hinweise an die Stadtverwaltung gemeldet werden.

Konzept Bürgerbeteiligung – Kommentierung in Marburg

In der Universitätsstadt Marburg hat die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an stadtpolitischen Diskussionen und Entscheidungen eine lange Geschichte.
Um dieser Tradition auch zukünftig einen großen Stellenwert einzuräumen, hat die Stadt Marburg ein Konzept zur Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern mit einem übergeordneten Leitbild, klar definierten Zielen und 25 Maßnahmen zu deren Realisierung entwickelt.

Doch damit ist der Beteiligungsprozess noch nicht vorbei: Bürgerinnen und Bürger der Stadt Marburg können nun bis zum 26. August auf der Onlineplattform Kommentare zum vorliegenden Konzeptvorschlag abgeben, bis über diesen, so das vorgegebene Ziel, am 28. September in der Stadtverordnetenversammlung abschließend entschieden werden kann.

Am 3. September bietet sich darüber hinaus ergänzend die Möglichkeit auf einer öffentlichen Veranstaltung im Erwin-Piscator Haus (18 bis 21 Uhr) das Konzept zu diskutieren.

Heidelberger Rad- und Fußwegverbindung

Bürgerbeteiligung hat in der Universitätsstadt Heidelberg Tradition; bereits seit 2012 werden in den Leitlinien für Bürgerbeteiligung Rahmenbedingungen für Beteiligungsprozesse festgelegt. Die Stadt legt großen Wert auf frühe Information und Beteiligung der Bürgerschaft, so auch beim Projekt „Rad- und Fußgängerverbindung über den Neckar“. Hierzu startete am 13. Juli eine Online-Beteiligung.

Durch die geplante Verbindung soll der Heidelberger Norden, insbesondere der Universitätscampus „Neuenheimer Feld“, der auch die Universitätskliniken beherbergt, mit den südlichen Stadtteilen verbunden werden. Die Stadt Heidelberg hofft, einige der derzeitigen Hauptfahrradrouten in der Stadt entlasten zu können und durch die weitere Optimierung des Radwegnetzes noch mehr Heidelbergerinnen und Heidelberger zum Umstieg auf den Drahtesel zu motivieren.
Die Bürgerinnen und Bürger können sich online unter www.radverbindung.heidelberg.de vom 13. bis zum 29. Juli beteiligen, und ihre Ideen zur Gestaltung der Brücke sowie der umliegenden Grünflächen und zu gewünschten Zu- und Abfahrten in den Heidelberger Stadtteilen einbringen.

Ergänzt wird das digitale Beteiligungsverfahren durch eine Veranstaltung mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, die am 17. Juli stattfindet.