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Bad Homburg 2030 – der Online-Dialog geht in die dritte Runde

Der bisher sehr erfolgreiche Online-Dialog in Bad Homburg geht in die dritte Runde: Ab sofort können sich alle Interessierten unter www.badhomburg2030.de die Projektideen und Maßnahmen, die im bisherigen Projekt erarbeitet wurden, ansehen, kommentieren und bewerten.

Bereits im Herbst 2017 wurden über 300 Anregungen und Ideen für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) online eingereicht, zum Jahreswechsel konnte die Bürgerschaft dann Schwerpunkte priorisieren. Da der Online-Dialog sehr gut angenommen wurde, wird er nun um eine dritte Runde verlängert.

Hintergrund

Unter dem Titel „Wie soll sich Bad Homburg bis 2030 und darüber hinaus entwickeln“ erarbeitet die Kurstadt nahe Frankfurt ein ISEK unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Ergänzend zu den zahlreichen Veranstaltungen vor Ort begleitet die wer|denkt|was GmbH den Prozess mit der Online-Beteiligungsplattform www.badhomburg2030.de. Die ersten beiden bereits abgeschlossenen Online-Dialoge wurden von der Bevölkerung Bad Homburgs gut angenommen; allein im ersten Online-Dialog mit dem Thema Qualitäten, Potenziale und Ideen wurden mehr als 300 Ideen, knapp 500 Kommentare und über 2.000 unterstützende Stimmen abgegeben.

Aus allen Beiträgen der Bürgerinnen und Bürger, die während der Erkundungsphase des ISEKs eingeholt wurden – sowohl online als auch offline – erstellte das Stadtplanungsbüro AS+P verschiedene Schwerpunkte und Zukunftsbilder, die im Rahmen des zweiten Online-Dialogs bewertet werden konnten.
Auf Grundlage der erarbeiteten Zukunftsbilder und Vorschlägen der Bevölkerung konnten so konkrete Projektideen und Maßnahmen für verschiedene Schlüsselräume in Bad Homburg erarbeitet werden. So soll zum Beispiel die Innenstadt der Kurstadt noch attraktiver gestaltet werden und der Bahnhof zum Mobilitätsknotenpunkt etabliert werden.

Alle Projektideen und Maßnahmen sind ab sofort unter www.badhomburg2030.de einsehbar und können dort bewertet und kommentiert werden. Dieser dritte Online-Dialog ist noch bis zum 19. April online verfügbar.

Am Ende des Stadtdialogs soll dann ein fertiges Konzept stehen, das Mitte des Jahres in Bad Homburg vorgestellt wird, und Antworten auf die Frage gibt, wie Bad Homburg im Jahr 2030 aussehen könnte.

Bildquelle: Stadtdialog FOKUS ZUKUNFT-BAD HOMBURG 2030 – KOKONSULT/AS+P

Meersburger Bürgeranliegen-System auf www.sags-doch.de

Die Stadt Meersburg setzt als erste Kommune auf eine Anbindung an das Bürgeranliegen-System „sag‘s doch“ der Stadt Friedrichshafen und des Bodenseekreises. Seit 2015 stellt das Landratsamt in Kooperation mit der Stadt dem gesamten Bodenseekreis das Bürger-Hinweis-System „sag’s doch“ zur Verfügung. Anliegen, die außerhalb der Stadt Friedrichshafen eingingen, wurden bisher zentral bearbeitet. Ab sofort heißt es auch für die ca. 5.850 Bürgerinnen und Bürger „sag‘s doch“: Anliegen können online unter www.meersburg.sags-doch.de direkt an die Stadt weitergegeben werden und gehen unmittelbar an die Meersburger Verwaltung. Damit wurde von der Stadt Meersburg eine einfache und effektive Möglichkeit zur aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger geschaffen.

Anliegen und Beschwerden können in zehn verschiedenen Kategorien, die ein breites Spektrum von illegalem Müll bis zu Straßenschäden abdecken, online abgegeben werden. Meldungen können sowohl vom Computer zu Hause, als auch von unterwegs mit Tablet oder Smartphone erstellt werden. Diese werden dann direkt an die zuständigen Ansprechpartner der Gemeinde weitergegeben und sind für die Autorin oder den Autor der Meldung auf der digitalen Karte sichtbar. Somit wird gewährleistet, dass die Melderinnen und Melder jederzeit über den Bearbeitungszustand ihres Anliegens informiert werden.

Foto: © Stadt Meersburg

Leitlinienprozess in Griesheim startet

Die südhessische Kleinstadt Griesheim hat sich auf den Weg gemacht, Leitlinien für Bürgerbeteiligung zu erarbeiten. Bis Ende diesen Jahres sollen in einem trialogischen Prozess zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft „Spielregeln“ der Bürgerbeteiligung“ entstehen.

Die Leitlinien sollen vor allem Antworten auf zentrale Fragen der Bürgerbeteiligung liefern, zum Beispiel „Wie können Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen?“ oder „Was passiert mit den Ergebnissen einer Bürgerbeteiligung?“. Die wer|denkt|was GmbH begleitet den Prozess und ist mit der schriftlichen Ausarbeitung der Leitlinien betraut.

„Wir freuen uns, den Leitlinienprozess in Griesheim begleiten zu dürfen und hoffen auf eine produktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten“, erklärt Theresa Steffens, Projektmanagerin bei der wer|denkt|was GmbH.

Die erste Runde im Leitlinienprozess findet am 21. Februar in Form eines Bürgerwerkstatt in Griesheim statt. Weitere Informationen zum Leitlinienprozess und zu kommenden Veranstaltungen finden Sie auf der Bürgerbeteiligungsplattform für Griesheim.

Foto: © Stadt Griesheim