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Kultur in Friedrichshafen: Umfrage gestartet

Die Stadtverwaltung Friedrichshafen erstellt derzeit ein gesamtstädtisches Kulturentwicklungskonzept. Voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2019 soll es vom Gemeinderat verabschiedet werden. Bis dahin sollen möglichst viele an der Konzeptarbeit beteiligt werden: Neben Expertenworkshops dient eine breite Bürgerbeteiligung dazu, Stimmungsbilder und Einschätzungen zum derzeitigen Kulturangebot einzuholen sowie Ideen und Anregungen für die künftige Ausrichtung der städtischen Kulturpolitik zu erhalten.

In diesem Rahmen wurde heute auch eine Online-Umfrage zur „Kultur in Friedrichshafen“ gestartet. Eine Teilnahme ist bis Donnerstag, 9. August 2018 ohne vorherige Registrierung  auf der Bürgerbeteiligungsplattform www.mach-mit.friedrichshafen.de möglich. Die technische Umsetzung der Umfrage wurde von der wer|denkt|was GmbH realisiert.

Die Stadtverwaltung Friedrichshafen hofft auf viele Teilnehmer, die auf diese Weise zu einem Gelingen des Kulturentwicklungskonzepts beitragen können. Gefragt wird beispielsweise, welche kulturellen Angebote von Interesse sind, was möglicherweise im Kulturangebot fehlt oder welche Marketingkanäle zur Information über das Angebot genutzt werden sollten. Die Teilnahme nimmt etwa zehn Minuten in Anspruch. Die Auswertung der Umfrage erfolgt komplett anonym.

Ein Anreiz zur Teilnahme an der Kulturumfrage wurde auch geschaffen: Unter allen Teilnehmern an der Umfrage werden fünf Friedrichshafener Geschenkgutscheine im Wert von je 30 Euro verlost. Hierzu wird am Ende der Umfrage auf freiwilliger Basis lediglich eine E-Mail-Adresse abgefragt. Die Anonymität bei Beantwortung der Fragen bleibt davon unabhängig gewährleistet.

Kartenansicht Witten, da is wat

„Da is wat“ – Witten präsentiert Mängelmelder

„Da is wat!“ – Unter diesem Motto bietet die Stadt Witten ab sofort einen eigenen Mängelmelder an. „da is wat“ soll in der Universitätsstadt an der Ruhr dafür sorgen, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger schneller und effizienter bearbeitet werden können.

Die knapp 100.000 Wittener Bürgerinnen und Bürger können über dieses Portal Schäden an der öffentlichen Infrastruktur ganz leicht und schnell via Internet sowie über die deutschlandweite Mängelmelder-App an die Stadtverwaltung melden. Wilder Müll, verdreckte Spielplätze, Mängel an Straßenbeleuchtung oder Ampeln: Diese und noch weitere Meldungen erreichen über „da is wat“ direkt den richtigen Ansprechpartner. Ermöglicht wird dies unter anderem durch die Einbindung von Geodaten für bestimmte Gebiete.

Wer also einen defekten Papierkorb entdeckt und an die Stadtverwaltung melden möchte, kann sich die Recherche nach dem passenden Ansprechpartner fortan sparen. Und auch häufig ins Leere laufende E-Mails an zentrale Adressen gehören in Witten der Vergangenheit an. Es genügt, die Meldung bei „da is wat“ einzutragen – die Zuordnung und Weiterleitung erfolgt automatisiert. Ein weiterer Vorteil: Der oder die Meldende erhält eine Benachrichtigung, sobald sich der Status der Meldung ändert, z.B. von „ungeprüft“ zu „in Bearbeitung“. Der Fortschritt der Bearbeitung wird somit sichtbar.

Nur drei Monate lagen zwischen Idee und Umsetzung des Projektes. Die Stadt Witten freut sich, dass die Beseitigung von Mängeln mit „da is wat“ erheblich beschleunigt werden kann. Zugleich hofft man, dass viele Bürgerinnen und Bürger von „da is wat“ Gebrauch machen und dadurch einen Beitrag zur Sauberkeit der Stadt leisten.

Eschwege startet Crowdmapping zum Stadtumbau

Eschwege wird im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Stadtumbau in Hessen“ baulich, infrastrukturell und klimatisch für die Zukunft fit gemacht. Grundlage für diesen Stadtumbau ist ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept, mit dessen Erstellung NH|Projektstadt beauftragt wurde. Dabei sollen aktuelle Missstände in der Stadt, aber auch Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten gesammelt werden. Nachdem ein Stadtspaziergang am 26. Juni 2018 als Vor-Ort-Begehung zahlreiche gute Anregungen der Bürgerschaft hervorgebracht hat, können Interessierte sich ab sofort über die Plattform www.eschwege-mitgestalten.de auch online daran beteiligen und ihre Ideen und Kommentaren digital einbringen.

Auf einer interaktiven Stadtkarte markieren die Nutzerinnen und Nutzer besondere Orte und verfassen über ein Eingabefenster ihre Ideen, Anmerkungen, Beschwerden oder Fragen. Die Beiträge können dabei sechs Themenfeldern zugeordnet werden: „Grün- und Freiflächen“, „Nahversorgung und Einzelhandel“, „Soziales, Bildung, Kultur und Freizeit“, „Straßen und Wege, Mobilität“, „Wohnen und Wohnumfeld, Sicherheit“ sowie „Sonstiges“. Die Ideen werden gesammelt und fließen unmittelbar in den Stadtumbauprozess mit ein.

Noch bis zum 17. Juli 2018 können die gut 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner der Kreisstadt ihre Ideen und Kommentare zum Stadtumbau in Eschwege über www.eschwege-mitgestalten.de einbringen. Die gesammelten Ideen und Kommentare werden ausgewertet und anschließend in einer Zukunftswerkstatt am 24. Juli in Eschwege präsentiert und diskutiert. Obwohl das Entwicklungskonzept auf ein räumliches Gebiet begrenzt ist, sind Beiträge auch zu Orten außerhalb dieses Gebiets möglich. Damit die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger nicht verloren gehen, wird es hier einen Ideen-Pool geben, der der Stadtverwaltung übermittelt wird. So kann in der dreiwöchigen Online-Beteiligungsphase ein breiter Wissensspeicher entstehen.

Auf der von der wer|denkt|was GmbH entwickelten Online-Plattform www.eschwege-mitgestalten.de erhalten Interessierte zudem weitere Informationen über das integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) sowie den Stadtumbau in Eschwege.