Kategorie-Archiv: News

Heidelberger Rad- und Fußwegverbindung

Bürgerbeteiligung hat in der Universitätsstadt Heidelberg Tradition; bereits seit 2012 werden in den Leitlinien für Bürgerbeteiligung Rahmenbedingungen für Beteiligungsprozesse festgelegt. Die Stadt legt großen Wert auf frühe Information und Beteiligung der Bürgerschaft, so auch beim Projekt „Rad- und Fußgängerverbindung über den Neckar“. Hierzu startete am 13. Juli eine Online-Beteiligung.

Durch die geplante Verbindung soll der Heidelberger Norden, insbesondere der Universitätscampus „Neuenheimer Feld“, der auch die Universitätskliniken beherbergt, mit den südlichen Stadtteilen verbunden werden. Die Stadt Heidelberg hofft, einige der derzeitigen Hauptfahrradrouten in der Stadt entlasten zu können und durch die weitere Optimierung des Radwegnetzes noch mehr Heidelbergerinnen und Heidelberger zum Umstieg auf den Drahtesel zu motivieren.
Die Bürgerinnen und Bürger können sich online unter www.radverbindung.heidelberg.de vom 13. bis zum 29. Juli beteiligen, und ihre Ideen zur Gestaltung der Brücke sowie der umliegenden Grünflächen und zu gewünschten Zu- und Abfahrten in den Heidelberger Stadtteilen einbringen.

Ergänzt wird das digitale Beteiligungsverfahren durch eine Veranstaltung mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, die am 17. Juli stattfindet.

Kultur in Friedrichshafen: Umfrage gestartet

Die Stadtverwaltung Friedrichshafen erstellt derzeit ein gesamtstädtisches Kulturentwicklungskonzept. Voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2019 soll es vom Gemeinderat verabschiedet werden. Bis dahin sollen möglichst viele an der Konzeptarbeit beteiligt werden: Neben Expertenworkshops dient eine breite Bürgerbeteiligung dazu, Stimmungsbilder und Einschätzungen zum derzeitigen Kulturangebot einzuholen sowie Ideen und Anregungen für die künftige Ausrichtung der städtischen Kulturpolitik zu erhalten.

In diesem Rahmen wurde heute auch eine Online-Umfrage zur „Kultur in Friedrichshafen“ gestartet. Eine Teilnahme ist bis Donnerstag, 9. August 2018 ohne vorherige Registrierung  auf der Bürgerbeteiligungsplattform www.mach-mit.friedrichshafen.de möglich. Die technische Umsetzung der Umfrage wurde von der wer|denkt|was GmbH realisiert.

Die Stadtverwaltung Friedrichshafen hofft auf viele Teilnehmer, die auf diese Weise zu einem Gelingen des Kulturentwicklungskonzepts beitragen können. Gefragt wird beispielsweise, welche kulturellen Angebote von Interesse sind, was möglicherweise im Kulturangebot fehlt oder welche Marketingkanäle zur Information über das Angebot genutzt werden sollten. Die Teilnahme nimmt etwa zehn Minuten in Anspruch. Die Auswertung der Umfrage erfolgt komplett anonym.

Ein Anreiz zur Teilnahme an der Kulturumfrage wurde auch geschaffen: Unter allen Teilnehmern an der Umfrage werden fünf Friedrichshafener Geschenkgutscheine im Wert von je 30 Euro verlost. Hierzu wird am Ende der Umfrage auf freiwilliger Basis lediglich eine E-Mail-Adresse abgefragt. Die Anonymität bei Beantwortung der Fragen bleibt davon unabhängig gewährleistet.

Kartenansicht Witten, da is wat

„Da is wat“ – Witten präsentiert Mängelmelder

„Da is wat!“ – Unter diesem Motto bietet die Stadt Witten ab sofort einen eigenen Mängelmelder an. „da is wat“ soll in der Universitätsstadt an der Ruhr dafür sorgen, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger schneller und effizienter bearbeitet werden können.

Die knapp 100.000 Wittener Bürgerinnen und Bürger können über dieses Portal Schäden an der öffentlichen Infrastruktur ganz leicht und schnell via Internet sowie über die deutschlandweite Mängelmelder-App an die Stadtverwaltung melden. Wilder Müll, verdreckte Spielplätze, Mängel an Straßenbeleuchtung oder Ampeln: Diese und noch weitere Meldungen erreichen über „da is wat“ direkt den richtigen Ansprechpartner. Ermöglicht wird dies unter anderem durch die Einbindung von Geodaten für bestimmte Gebiete.

Wer also einen defekten Papierkorb entdeckt und an die Stadtverwaltung melden möchte, kann sich die Recherche nach dem passenden Ansprechpartner fortan sparen. Und auch häufig ins Leere laufende E-Mails an zentrale Adressen gehören in Witten der Vergangenheit an. Es genügt, die Meldung bei „da is wat“ einzutragen – die Zuordnung und Weiterleitung erfolgt automatisiert. Ein weiterer Vorteil: Der oder die Meldende erhält eine Benachrichtigung, sobald sich der Status der Meldung ändert, z.B. von „ungeprüft“ zu „in Bearbeitung“. Der Fortschritt der Bearbeitung wird somit sichtbar.

Nur drei Monate lagen zwischen Idee und Umsetzung des Projektes. Die Stadt Witten freut sich, dass die Beseitigung von Mängeln mit „da is wat“ erheblich beschleunigt werden kann. Zugleich hofft man, dass viele Bürgerinnen und Bürger von „da is wat“ Gebrauch machen und dadurch einen Beitrag zur Sauberkeit der Stadt leisten.