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Bürgerbeteiligung zum Friedrichshafener Uferpark

Nachdem die erste Friedrichshafener Online-Bürgerbeteiligung im Rahmen der Ideensammlung zum Doppelhaushalt 2016/2017  gut angenommen wurde, geht die Stadt am Bodensee bereits das nächste Thema an: Seit dem 21. September können sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen an den Planungen zur Gestaltung des Uferparks beteiligen.

Der Gemeinderat Friedrichshafen hatte in seiner Sitzung vom 27.07.15 beschlossen, die öffentliche Grünanlage „Uferpark“ nicht nur zu sanieren, sondern im Einklang mit Bürgerideen und -wünschen einige Anpassungen vorzunehmen. Art und Umfang dieser Umgestaltung sind dabei noch völlig offen, da die Bürger frühzeitig, vor Eröffnung des Planungswettbewerbes, also bevor sich Planungsbüros mit Konzepten bewerben können, eingebunden wurden.

„Der große Zuspruch und die konstruktiven Vorschläge haben uns gezeigt, dass wir hier den richtigen Weg eingeschlagen haben, um die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig zu informieren und zu beteiligen“, freut sich Oberbürgermeister Andreas Brand.

Zeitgleich baut die Stadt die Onlineplattform aus: Unter „Mach mit!“  werden künftig alle aktuellen städtischen Projekte aufgeführt, bei denen eine Onlinebeteiligung der Bürgerschaft möglich ist.

Quelle: Stadt Friedrichshafen
Foto: Stadt Friedrichshafen

Vertiefte Entwicklungskooperation mit Pfungstadt

Anfang 2015 hat die Stadt Pfungstadt mit dem Mängelmelder der wer kennt was GmbH einen neuen Bürgerservice gestartet, der von den Bürgern sehr gut angenommen wird. Daher entwickelt die Stadt diesen Service jetzt weiter, um eine effizientere Abwicklung zu gewährleisten. So müssen künftig von engagierten Bürgern gemeldete Schäden zur Bearbeitung nicht mehr zuerst in das interne Ticketmanagmentsystem überführt werden und an die zuständigen Stellen delegiert werden, sondern werden automatisiert in das System eingepflegt und an die entsprechenden Stellen weitergeleitet.

Ebenfalls wurde durch die Ablösung des bisherigen Ticketmanagmentsystems und die Weiterentwicklung des Mängelmelders der wer denkt was GmbH die Rückmeldung an den Bürger transparenter gestaltet und vereinfacht, wodurch die Rückmeldung für die städtischen Mitarbeiter weniger Zeit in Anspruch nimmt.

Nicht nur wegen der Zugewinne bei der Bürgerbeteiligung, sondern auch weil völlig neue Chancen für die internen Verwaltungsabläufe entstehen, entschied sich die Stadt Pfungstadt für die von der wer denkt was GmbH vorgeschlagene Lösung. So kann das neue System auch für die interne Verteilung und Zuweisung von Aufgaben und Aufträgen zwischen den einzelnen Ämtern und Abteilungen verwendet werden und bietet den städtischen Mitarbeitern so eine einfache, schnelle und zeitgemäße Kommunikationsmöglichkeit. Darüber unterstützt das neue System die von der Stadt Pfungstadt konsequent umgesetzte interne Leistungsverrechnung.

„Für uns ist es wichtig, dass alle Aufgaben nachvollziehbar in der Verwaltung verteilt, bearbeitet und dokumentiert werden. Mit dem Mängelmelder können wir nun ein System für alles nutzen, was auch die Bearbeitung durch die Mitarbeiter erleichtert.“, fasst Thomas Rädchen, Leiter der Stabsstelle Pfungstadt 2020, die aus der Nutzung des Mängelmelders für die Stadt Pfungstadt resultierenden Vorteile zusammen.

Mit diesem System, welches auch auf mobilen Endgeräten leicht bedient werden kann und ermöglicht, dass eine Aufgabe im System direkt nach Erledigung noch an Ort und Stelle geschlossen werden, ist die Stadt Pfungstadt zweifelsohne für die Zukunft gerüstet.

Doch nicht nur für die Stadt Pfungstadt war dieser Schritt wegweisend, auch die Darmstädter wer denkt was GmbH konnte aus der Zusammenarbeit wichtige Erkenntnisse gewinnen: „Wir stellen fest, dass Städte und Gemeinden den Mängelmelder nicht nur als komfortablen Bürgerservice nutzen, sondern auch eine effiziente Bearbeitung der Anliegen und Aufträge innerhalb der Verwaltung sicherstellen wollen. Daher ist die Weiterentwicklung zum umfassenden Ticketmanagementsystem ein logischer Schritt und das Feedback der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Pfungstadt für uns besonders wertvoll“, so ihr Geschäftsführer und Gründer des Mängelmelders Dr. Tobias Klug.

Historisches Rathaus Pfungstadt
Historisches Rathaus Pfungstadt

Chip.de bewertet Mängelmelder mit „sehr gut“

Die beliebte Onlineplattform für Nachrichten und Tests rund um digitale Technologien Chip.de stellt den Mängelmelder der wer denkt was GmbH als „sehr gute“ App vor: Sowohl die Android-Version als auch die iOS-App erhalten ausgezeichnete Bewertungen im Bereich „Lokales“.  Auch die App-Risiko-Bewertung fällt sehr gut aus: Da die App nur die nötigsten Daten erhebt und Berechtigungen erfordert, liegt das Risiko laut chip.de bei gerade mal acht Prozent.

Das einzigartige bundesweite Anliegenmanagement-System kann über das Onlineportal, über die nativen Apps für iOS und Android sowie als WebApp für andere mobile Betriebssysteme bedient werden.

Die in Kategorien eingeordneten Mängel wie Schlaglöcher, wilder Müll oder Graffiti, werden von der wer denkt was GmbH auf ihre Ernsthaftigkeit geprüft und an die entsprechenden Kommunen weitergeleitet. Die Postion und der Bearbeitungsstaus des Anliegens wird auf einer Karte dargestellt. Die Kommune kann dann das weitere Vorgehen dokumentieren. Melder erhalten bei jedem Schritt eine Information per E-Mail.