Kategorie-Archiv: News

Eschwege startet Crowdmapping zum Stadtumbau

Eschwege wird im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Stadtumbau in Hessen“ baulich, infrastrukturell und klimatisch für die Zukunft fit gemacht. Grundlage für diesen Stadtumbau ist ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept, mit dessen Erstellung NH|Projektstadt beauftragt wurde. Dabei sollen aktuelle Missstände in der Stadt, aber auch Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten gesammelt werden. Nachdem ein Stadtspaziergang am 26. Juni 2018 als Vor-Ort-Begehung zahlreiche gute Anregungen der Bürgerschaft hervorgebracht hat, können Interessierte sich ab sofort über die Plattform www.eschwege-mitgestalten.de auch online daran beteiligen und ihre Ideen und Kommentaren digital einbringen.

Auf einer interaktiven Stadtkarte markieren die Nutzerinnen und Nutzer besondere Orte und verfassen über ein Eingabefenster ihre Ideen, Anmerkungen, Beschwerden oder Fragen. Die Beiträge können dabei sechs Themenfeldern zugeordnet werden: „Grün- und Freiflächen“, „Nahversorgung und Einzelhandel“, „Soziales, Bildung, Kultur und Freizeit“, „Straßen und Wege, Mobilität“, „Wohnen und Wohnumfeld, Sicherheit“ sowie „Sonstiges“. Die Ideen werden gesammelt und fließen unmittelbar in den Stadtumbauprozess mit ein.

Noch bis zum 17. Juli 2018 können die gut 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner der Kreisstadt ihre Ideen und Kommentare zum Stadtumbau in Eschwege über www.eschwege-mitgestalten.de einbringen. Die gesammelten Ideen und Kommentare werden ausgewertet und anschließend in einer Zukunftswerkstatt am 24. Juli in Eschwege präsentiert und diskutiert. Obwohl das Entwicklungskonzept auf ein räumliches Gebiet begrenzt ist, sind Beiträge auch zu Orten außerhalb dieses Gebiets möglich. Damit die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger nicht verloren gehen, wird es hier einen Ideen-Pool geben, der der Stadtverwaltung übermittelt wird. So kann in der dreiwöchigen Online-Beteiligungsphase ein breiter Wissensspeicher entstehen.

Auf der von der wer|denkt|was GmbH entwickelten Online-Plattform www.eschwege-mitgestalten.de erhalten Interessierte zudem weitere Informationen über das integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) sowie den Stadtumbau in Eschwege.

Übergabe der Urkunde "Saubermacher-Stadt 2017" an Mühlheim am Main

Mühlheim am Main: 3. Platz als Saubermacher-Stadt

Kommunen mit vorbildlichem Bürgerservice herauszuheben – das ist ein Ziel der Auszeichnung „Saubermacher-Stadt“. Das Prädikat wurde im vergangenen Jahr von der wer|denkt|was GmbH eingeführt und prämiert die mustergültige Umsetzung der Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Grundlage für die Auszeichnung sind dabei die Lösungsquoten der Meldungen über das bundesweite Mängelmeldesystem Mängelmelder.de.

Nachdem die Stadt Heppenheim bereits im Frühjahr als Gewinner 2017 ausgezeichnet wurde, erfolgte nun am 8. Juni 2018 die Preisverleihung an den Drittplatzierten: Mühlheim am Main.

Man sei stolz auf die Auszeichnung, hieß es aus der Kommune, und freue sich, dass die gute Arbeit beim Beheben von Mängeln in der Stadt auf diese Weise belohnt und an die Öffentlichkeit getragen werde. Zudem sei man sehr dankbar für die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger bei der Beseitigung von Schäden oder Verschmutzungen in der Stadt.

Über das Anliegenmanagement Mängelmelder.de sowie die gleichnamige Smartphone-App hatten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Stadtverwaltung Hinweise auf Gefahrenquellen im öffentlichen Raum sowie zu Reparaturbedarf oder Verschmutzungen mitgeteilt. Durch den Einsatz digitaler Kommunikationskanäle konnten die zugeordneten Verwaltungsstellen reibungslos darüber in Kenntnis und eine schnelle Behebung der gemeldeten Anliegen in Gang gesetzt werden.

Mit einer Lösungsquote von 65,31% der eingereichten Hinweise erreichte das hessische Mühlheim im bundesweiten Vergleich den 3. Rang und lag damit nur knapp hinter dem 2. Preisträger Münster. Die Stadt Mühlheim beweist mit ihrem guten Ergebnis bei der Auszeichnung „Saubermacher-Stadt“, dass ihr die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern wichtig ist und möchte den guten Austausch zwischen Verwaltung und Bürgerschaft weiter intensivieren.

Ideen für den Bodenseekreis gesucht

Bürgerbeteiligung im Bodenseekreis – vom 1. Juni bis zum 26. August sind die mehr als 200.000 Einwohner des Landkreises eingeladen, ihre Ideen und Vorschläge für den Kreishaushalt 2019 online abzugeben.

Bürgerbeteiligung hat am Bodensee Tradition: 2014 startete in Friedrichshafen und dem Bodenseekreis mit www.sags-doch.de das erste Bürgerbeteiligungsportal am „Schwäbischen Meer“, 2016 folgte mit www.konstanz-mitgestalten.de die zweite umfangreiche Beteiligungsplattform.

Ab jetzt haben jedoch nicht nur die Einwohner von Konstanz und Friedrichshafen die Möglichkeit, sich am politischen Geschehen zu beteiligen; die am 1. Juni auf www.sags-doch.de gestartete Online-Beteiligung zum Kreishaushalt richtet sich gezielt an die Einwohnerinnen und Einwohner im ganzen Bodenseekreis. In sieben verschiedenen Themenbereichen, wie beispielsweise Bildung und Kultur oder Verkehr und Wirtschaft, darf jeder Ideen und Vorschläge darüber abgeben, wo das Budget am dringendsten gebraucht wird oder auch wie man Geld einsparen könnte. Der Landkreis erhofft sich so, wertvolle Impulse direkt von den Einwohnerinnen und Einwohnern zu erhalten, da diese oft am besten wissen, wo genau der Schuh drückt. Die Eingabe von Ideen und Kommentar sowie das Abgeben von Stimmen ist noch bis zum 26. August unter www.sags-doch.de möglich.