Fachkonferenz 2018: Programm

ab 09:00 Ankommen, get together
09:20 Begrüßung & Einführung in den Tag
09:30 Keynote Speech
10:00 – 11:00 Vortrag „Stellschrauben im Leitlinien-Prozess – Ergebnisse des Thementeams Leitlinien im Netzwerk Bürgerbeteiligung“, Thomas Ehrler, wer denkt was GmbH
11:00 – 11:15 Kaffeepause
11:15 – 12:15 Praxisvortrag „Leitlinien für kleinere Kommunen – wie geht das in der Praxis?“
Kathrin Goldmann & Jens Kraft, Hauptamt Stadt Griesheim
12:15 – 13:15 Mittagspause
13:15 – 14:45 Thementische zu Praxisfragen rund um Leitlinien:
Erstellungsprozess von Leitlinien,
Zentrale Inhalte der Leitlinien,
Evaluation von Leitlinien
14:45 – 15:00 Kaffeepause
15:00 – 15:30 Präsentation der Ergebnisse der Workshops
15:30 – 16:00 Zusammenfassung, Ausblick und Evaluation
16:00 – 17:00 Führung durch die Räumlichkeiten des European Space Operation Centers (optional)

 

Stellschrauben im Leitlinien-Prozess
Das Thementeam „Leitlinien“ bringt sich im Rahmen des Netzwerks Bürgerbeteiligung ein. Es besteht aus interessierten Vertretern aus Kommunen, Beteiligungsbüros sowie privat Interessierten und wird von wer denkt was-Projektmanager Thomas Ehrler geleitet. Unter dem Motto „Muss das Rad immer neu erfunden werden?“ untersucht das Thementeam in diesem Jahr alle ausgearbeiteten kommunalen Leitlinien in einer vergleichenden Inhaltsanalyse im Hinblick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Gesucht wird dabei nach den Stellschrauben, die es ermöglichen, grundlegende Prozesse zur Leitlinienerstellung an die jeweilige Beteiligungskultur einer Kommune anzupassen.
Die Erarbeitung von Leitlinien muss als Prozess verstanden werden. Ein solcher beinhaltet immer jede Menge Chancen, gleichzeitig aber auch Herausforderungen und Stolperfallen. Das Thementeam zu Leitlinienprozessen systematisiert konkrete Arbeitsbereiche und sucht Antworten auf die Frage, wie die bisherigen Erfahrungen im Erstellungs- und Umsetzungsprozess kommunaler Leitlinien auch für andere Städte und Gemeinden nutzbar gemacht werden können. Im Mittelpunkt stehen die inhaltlichen Kernelemente, die in Leitlinien vorhanden sein sollten. Die einzelnen Etappen der Entwicklung werden ebenfalls beleuchtet. Geklärt wird die Frage, ob – und wenn ja in welchem Umfang – neue Leitlinienprozesse von Vorreitern profitieren können und wann kommunale Anpassungen an die Gegebenheiten vor Ort notwendig sind.

Leitlinien für kleinere Kommunen
Mit rund 28.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zählt die Stadt Griesheim zu den kleineren Kommunen, die sich auf den Weg gemacht haben, um Regeln für kommunale Bürgerbeteiligung aufzustellen. Jens Kraft und Kathrin Goldmann vom Griesheimer Hauptamt begleiten die bisherige Bürgerbeteiligung und nun den Leitlinien-Prozess in ihrer Stadt seit Beginn: Nach dem einstimmigen politischen Beschluss zur Erarbeitung von Leitlinien im Januar 2017 schauten sie sich unterschiedliche Büros zur Moderation und Erarbeitung des Prozesses an und gestalten nun unter fachlicher Begleitung diesen Prozess mit. Als Teil einer Steuerungsgruppe organisieren sie alle öffentlichen und nicht-öffentlichen Veranstaltungen sowie die Arbeitstreffen des Entwicklungsteams und begleiteten den Prozess in vorderster Reihe. Zum Zeitpunkt der Fachkonferenz wird voraussichtlich der erste Entwurf der Griesheimer Leitlinien vorliegen. Herr Kraft und Frau Goldmann stellen den Griesheimer Weg vor und zeigen unter dem Titel „Griesheim Gemeinsam Gestalten“ auf, wie auch kleinere Kommunen mit vertretbarem Ressourceneinsatz zu eigenen Leitlinien kommen können.

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